Vier Punkte hatte ISV-Trainer Sascha Zaletel von seiner Mannschaft am Doppel-Spieltag der Damen-Handball-Oberliga gefordert, und vier Punkte standen am Ende auch zu Buche.

Am Freitag gewann die ISV das Nachholspiel gegen den TV Arnsberg deutlich mit 40:19 (wir berichteten am Samstag kurz), und am Sonntag siegten sie mit 26:18 gegen Ruhrtal Witten.

Zufrieden war Zaletel am Sonntag allerdings ganz und gar nicht. „Das war wilde Sau und Wildwest“, schimpfte er nach der Vorstellung gegen Witten.

Mit der Leistung gegen den Tabellenletzten Arnsberg war Zaletel noch einigermaßen einverstanden: „Da haben wir zwar auch Fehler gemacht, insgesamt war es aber in Ordnung.“

Die ISV trat am Freitagabend nicht in Bestbesetzung an, ganze zwei Auswechselspielerinnen standen Sascha Zaletel zur Verfügung. Dennoch hatte der Gastgeber wenig Mühe mit den Gästen aus dem Sauerland.

Von 7:4 in der 13. Minute zogen sie auf 14:4 nach 21 Minuten davon und sorgten damit frühzeitig für klare Verhältnisse. Im weiteren Verlauf der Partie bauten die Ibbenbürenerinnen ihren Vorsprung immer weiter auf bis zu 21 Treffer nach 60 Minuten aus.

Mit der SG ETSV Ruhrtal Witten stand am Sonntag erneut ein Gegner aus dem Tabellenkeller auf der Platte in der Halle Ost.

Und in diesem Spiel gegen den Drittletzten der Tabelle hatten die Ibbenbürenerinnen noch etwas wiedergutzumachen, denn das Hinspiel in Witten hatten sie mit sieben Toren Differenz verloren.

Sascha Zaletel hatte vor dem Spiel gefordert, nicht nur die Punkte in Ibbenbüren zu behalten, sondern auch den direkten Vergleich zu gewinnen. Das gelang zwar mit dem 26:18-Sieg, mit dem Wie aber war Sascha Zaletel überhaupt nicht einverstanden.

„So ein Spiel darfst du eigentlich nicht gewinnen. Darüber müssen wir noch reden.“ Dem Trainer standen im Vergleich zur Partie am Freitag wieder deutlich mehr Spielerinnen zur Verfügung, die aber produzierten in der Offensive Fehler en masse.

Fehlpässe, Ballverluste, Fehlwürfe – insgesamt zählte Sascha Zaletel allein im Spiel nach vorne 40 Fehler.

Witten agierte zwar nicht besser, in der ersten Hälfte aber gelang es den ISV-Damen nicht wirklich, sich abzusetzen. 12:9 stand es beim Seitenwechsel.

Wesentlich besser wurde es im zweiten Durchgang auch nicht, trotzdem hatte man nie den Eindruck, dass die ISV in Gefahr geraten könnte.

Tor um Tor setzte sie sich bis zum 26:18-Endstand ab.

Dennoch: „Wir haben heute alles vergessen, was wir spielen wollten“, grollte Sascha Zaletel.

ISV gegen Arnsberg: Köster, Schoppe (11), Teigelmeister (9), Beermann (7/2), Weßling (6), Snyders (5), Neubauer (1), Socha (1), Zaletel.

ISV gegen Witten: Köster, Windoffer, Beermann (8/2), Snyders (5), Weßling (5), Schoppe (3), Klostermann (2), Teigelmeister (2/1), Wöllmer (1), Hülsmann, Neubauer, Siemering, Socha.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 1.3.2020 18:19 Uhr

   
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